Zum Inhalt springen
Farbenhaft24 Raumgestaltung Farbenhaft24 Raumgestaltung

Materialverzeichnis für Wegberg

Bodenleger in WegbergSechs Böden, sauber geordnet

Ihre Zufriedenheit ist unser Erfolg

Wer in Wegberg einen neuen Boden sucht, steht meist vor derselben Frage: Welcher Belag passt in welchen Raum, und was verlangt er vom Untergrund? Diese Seite beantwortet das der Reihe nach. Sechs Bodenarten, jede nach demselben Raster beschrieben, damit Sie zwei Böden nebeneinander legen können, bevor Sie sich entscheiden.

Sechs Einträge Aufgefächerte Musterkarten verschiedener Holzoberflächen auf einer Werkbank
Musterkarten nebeneinander: Deckschicht, Kante und Farbton lassen sich nur im Vergleich beurteilen.
Im Verzeichnis Sechs Bodenarten
Raumgestaltung seit 2012
Für Wegberg und Kreis Heinsberg
Abschnitt 01Register

Das Verzeichnis auf einen Blick

Jeder Eintrag wird nach denselben drei Punkten beschrieben: was der Belag ist, wo er sich bewährt und was er vom Untergrund verlangt. So entscheidet nicht der schönste Ausstellungsraum, sondern der Raum, um den es geht.

Abschnitt 02Die Einträge

Sechs Böden, im selben Raster gelesen

Die Reihenfolge ist die des Registers und ändert sich nicht. Wer von oben nach unten liest, geht vom härtesten zum weichsten Boden und sieht dabei, wie die Ruhe im Raum zunimmt und die Anforderung an die Ebenheit steigt.

M 01 Nahaufnahme einer verlegten Massivholzdiele mit sichtbarer Maserung und Fugenbild
Materialtafel. Sie zeigt die Art des Belags, nicht eine ausgeführte Arbeit.

Massivholzdiele

Der Boden, der einen Umzug überdauert und mehrfach neu wird.

Was es ist

Eine Diele aus einem einzigen Stück Holz, meist Eiche, Esche oder Lärche. Sie wird genagelt, geschraubt oder vollflächig verklebt und danach geschliffen, geölt oder lackiert. Weil das Holz durch und durch dasselbe ist, lässt sich die Oberfläche später mehrfach abziehen.

Wo es passt

Wohnzimmer, Esszimmer, Flur und Schlafzimmer in Häusern, in denen der Boden bleiben soll. Nicht in Bad, Waschküche oder einem Raum, der regelmäßig nass gewischt wird.

Was der Untergrund braucht

Der trockenste Untergrund im ganzen Verzeichnis. Massivholz arbeitet mit der Raumfeuchte, deshalb braucht es ausreichend Randfuge, einen tragfähigen Aufbau und einen Estrich, dessen Restfeuchte vor dem Verlegen geprüft wurde.

M 02 Nahaufnahme eines Parkettbodens im Würfelmuster aus hellen Holzstäben
Materialtafel. Sie zeigt die Art des Belags, nicht eine ausgeführte Arbeit.

Mehrschichtparkett

Echtes Holz mit ruhigem Verhalten, auch über einer Heizung.

Was es ist

Eine Nutzschicht aus Echtholz auf einem kreuzweise verleimten Träger. Der Aufbau nimmt dem Holz das starke Arbeiten, ohne die Oberfläche zu verändern: sichtbar bleibt gewachsenes Holz, mit Ast, Riss und Farbspiel.

Wo es passt

Überall dort, wo Massivholz zu dick wäre. Vor allem über Fußbodenheizung, weil die geringere Aufbauhöhe die Wärme besser durchlässt, und in Wohnungen, in denen die Türhöhe knapp ist.

Was der Untergrund braucht

Ebener, sauberer und trockener Untergrund. Verklebt liegt es ruhiger und leitet die Wärme besser, schwimmend ist es schneller fertig. Welche der beiden Verlegearten sinnvoll ist, entscheidet der Raum, nicht der Preis.

M 03 Nahaufnahme eines hellen Laminatbodens mit gleichmäßiger Holzoptik
Materialtafel. Sie zeigt die Art des Belags, nicht eine ausgeführte Arbeit.

Laminat

Schnell verlegt, günstig, und ehrlich gesagt kein Echtholz.

Was es ist

Eine Trägerplatte aus Holzwerkstoff mit einer bedruckten Dekorschicht und einem Overlay, das die Abnutzung aufnimmt. Das Bild darauf ist gedruckt, nicht gewachsen, dafür ist die Oberfläche sehr kratzfest und in vielen Dekoren zu haben.

Wo es passt

Schlafzimmer, Kinderzimmer, Arbeitszimmer und Nebenräume. Wo eine Fläche schnell und ohne großen Aufwand einen neuen Boden bekommen soll und in einigen Jahren erneut getauscht werden darf.

Was der Untergrund braucht

Ebener, trockener Untergrund und eine Dämmunterlage, sonst wird jeder Schritt im Raum darunter hörbar. Die Randfuge bleibt frei, auch hinter dem Heizkörper, sonst schiebt sich die Fläche auf.

M 04 Nahaufnahme eines grau gebeizten Designbelags in Plankenoptik
Materialtafel. Sie zeigt die Art des Belags, nicht eine ausgeführte Arbeit.

Designbelag aus Vinyl

Der einzige Eintrag, der auch im Bad und in der Küche bleiben darf.

Was es ist

Ein elastischer Belag in Planken oder Fliesen, mit einer Nutzschicht über einer bedruckten Dekorlage. Es gibt ihn zum Verkleben und als Klickvariante, mit mineralischem oder mit Holzträger. Er ist wasserfest, leise und dünn.

Wo es passt

Küche, Flur, Bad, Hauswirtschaftsraum, Praxis und Ladenfläche. Auch in Wohnräumen, wenn ein Muster wie Fischgrät gewünscht ist, ohne den Aufwand eines echten Parketts.

Was der Untergrund braucht

Sehr eben, denn der Belag ist dünn und zeichnet jede Unebenheit nach. Meist wird gespachtelt und grundiert. Verklebt liegt er über Fußbodenheizung am besten, weil die Wärme direkt ankommt.

M 05 Nahaufnahme einer Korkoberfläche mit feiner Granulatstruktur
Materialtafel. Sie zeigt die Art des Belags, nicht eine ausgeführte Arbeit.

Kork

Der leiseste warme Boden, mit einer eigenen Oberfläche.

Was es ist

Gepresste Rinde der Korkeiche, als Fertigelement mit Klickverbindung oder als Platte zum Verkleben. Kork federt leicht, ist fußwarm und dämpft Schritte im Raum spürbar. Die Oberfläche wird versiegelt oder geölt.

Wo es passt

Kinderzimmer, Schlafzimmer, Arbeitszimmer und Räume, in denen man viel steht. Nicht dort, wo dauerhaft Wasser steht, und mit einer Fußbodenheizung nur nach Rücksprache, weil Kork dämmt statt zu leiten.

Was der Untergrund braucht

Eben, trocken und sauber. Beim Verkleben verlangt Kork einen gespachtelten Untergrund, weil sich jede Kante durchdrückt. Die Versiegelung entscheidet darüber, wie unempfindlich der Boden im Alltag wird.

M 06 Nahaufnahme eines beigen Teppichbodens mit gemustertem Flor
Materialtafel. Sie zeigt die Art des Belags, nicht eine ausgeführte Arbeit.

Teppichboden

Wo es leise sein soll, schlägt ihn im Verzeichnis nichts.

Was es ist

Ein textiler Belag als Bahnenware oder Fliese, mit Rücken aus Filz, Schaum oder Bitumen. Er wird verklebt, verspannt oder lose verlegt. Flor, Dichte und Rücken entscheiden über Aussehen, Haltbarkeit und Schalldämmung.

Wo es passt

Schlafzimmer, Büro, Treppe und jeder Raum, in dem Schritte und Stimmen stören. In Objekten oft als Fliese, weil sich eine einzelne beschädigte Stelle austauschen lässt.

Was der Untergrund braucht

Sauber, trocken und staubfrei, denn der Kleber muss halten. Kleine Unebenheiten verzeiht der Belag, Feuchtigkeit von unten nicht. Alte Klebereste werden vorher entfernt.

Wir sehen uns den Raum an und sagen Ihnen, welche Einträge überhaupt infrage kommen.

Auswahl gemeinsam eingrenzen
Abschnitt 03Vergleich

Dieselben Fragen an alle sechs

Fünf Fragen entscheiden in der Praxis fast jede Auswahl. Hier stehen die Antworten für alle Einträge nebeneinander, ohne Wertung und ohne Empfehlung, denn welcher Boden der richtige ist, hängt am Raum.

Die Tabelle lässt sich seitlich verschieben.

Die sechs Einträge des Verzeichnisses im direkten Vergleich
Eintrag Feuchter Raum Fußbodenheizung Trittschall im Raum Aufbauhöhe Später erneuerbar
M 01Massivholzdiele Nein Nur bedingt Mittel Hoch Mehrfach abschleifbar
M 02Mehrschichtparkett Nein Gut geeignet Mittel Mittel Ein bis zwei Mal
M 03Laminat Nein Geeignet Hart, braucht Unterlage Mittel Nein, wird getauscht
M 04Designbelag aus Vinyl Ja Sehr gut geeignet Leise Gering Nein, wird getauscht
M 05Kork Nein Nur bedingt Sehr leise Mittel Oberfläche erneuerbar
M 06Teppichboden Nein Geeignet Am leisesten Gering Nein, wird getauscht

Die Angaben beschreiben die Bodenart, nicht ein bestimmtes Produkt. Innerhalb einer Art gibt es Ausführungen, die mehr können, etwa feuchtraumtauglich ausgerüstetes Laminat. Was in Ihrem Raum gilt, klären wir vor Ort.

Abschnitt 04Untergrund

Was jeder Eintrag vom Boden darunter verlangt

Kein Belag im Verzeichnis ist besser als der Aufbau, auf dem er liegt. Der sichtbare Boden ist die letzte von mehreren Schichten, und die vier Prüfungen darunter entscheiden, ob eine Fuge in zwei Jahren aufgeht oder nicht.

Der Aufbau von unten nach oben

0504030201
01 Rohdecke oder Estrich Trägt alles, was darüber liegt
02 Grundierung Bindet Staub und regelt die Saugfähigkeit
03 Ausgleichsmasse Bringt die Fläche in die Ebene
04 Dämmung oder Trittschall Je nach Belag und Verlegeart
05 Der gewählte Belag Verklebt, schwimmend oder verspannt

Vier Prüfungen vor dem ersten Brett

01

Ebenheit

Mit der Richtlatte über die Fläche. Was hier nachgibt, zeichnet sich später in jeder Fuge ab, bei dünnen Belägen schon nach Wochen.

02

Restfeuchte

Ein Estrich, der noch Feuchte abgibt, schiebt Holz und löst Kleber. Deshalb wird vor dem Verlegen geprüft und im Zweifel gewartet.

03

Festigkeit und Sauberkeit

Lose Schichten, alte Klebereste und Staub kommen weg. Ein Kleber hält nur so gut wie das, woran er haftet.

04

Höhen an Türen und Anschlüssen

Türblätter, Übergänge zu Nachbarräumen und Anschlüsse an Heizung und Treppe werden vorher gerechnet, nicht hinterher gelöst.

Wir sehen uns den vorhandenen Aufbau an, messen die Ebenheit und sagen Ihnen, was vor dem Verlegen noch zu tun ist.

Untergrund prüfen lassen
Abschnitt 05Ablauf

Von der Anfrage bis zur Übergabe

Fünf Schritte, in dieser Reihenfolge. Sie wissen damit von Anfang an, wann Sie entscheiden müssen und wann der Raum geräumt sein sollte.

01

Anfrage

Sie beschreiben Raum, ungefähre Fläche und was Ihnen vorschwebt. Ein Satz reicht für den Anfang.

02

Aufmaß vor Ort

Wir messen, sehen uns den vorhandenen Aufbau an und prüfen Türhöhen und Anschlüsse.

03

Auswahl aus dem Verzeichnis

Wir grenzen auf die Einträge ein, die zum Raum passen, und Sie sehen die Muster in Ihrem eigenen Licht.

04

Untergrund vorbereiten

Alter Belag heraus, spachteln, grundieren, trocknen lassen. Der unsichtbare Teil, an dem sich alles entscheidet.

05

Verlegen und übergeben

Verlegen, Sockelleisten setzen, Übergänge schließen, Baustelle räumen. Sie gehen den Raum mit uns ab.

Abschnitt 06Ausgeführt

Böden, die schon liegen

Aufnahmen aus eigenen Aufträgen. Die Kennung an jeder Aufnahme verweist auf den Eintrag im Verzeichnis, damit sich ein Bild einer Bodenart zuordnen lässt.

Wohnraum im Fischgrätmuster Designbelag, vollflächig verlegt
Flur mit Anschluss an den Wohnraum Durchgehende Fläche ohne Schwelle
Wandanschluss und Sockel Randfuge und Zuschnitt
Nutzraum mit beschichtetem Boden Kellerfläche, hell und abwischbar

B 01 steht für eine beschichtete Nutzfläche. Sie ist kein Eintrag des Verzeichnisses, gehört aber zu dem, was wir ausführen.

Abschnitt 07Anfrage

Welcher Boden für Ihren Raum in Wegberg?

Schreiben Sie in einem Satz, um welchen Raum es geht und welcher Eintrag Sie interessiert. Sie bekommen eine Antwort von der Person, die den Boden später auch verlegt.

Anrufen
0157 86747861
E-Mail schreiben
info@farbenhaft24.de
Anschrift
Cäcilienweg 15
41836 Hückelhoven
Erreichbarkeit
Anrufe werktags, Rückruf auch am Abend.

Wenn es schneller gehen soll, rufen Sie an. Ein Rückruf am Abend ist ebenfalls möglich.

Abschnitt 08Betrieb

Wer den Boden verlegt

Tobias Knopczyk, Inhaber von Farbenhaft24 Raumgestaltung
Wir behandeln Ihr Zuhause, als wäre es unser eigenes

Inhaber, Farbenhaft24 Raumgestaltung

Tobias Knopczyk führt Farbenhaft24 Raumgestaltung seit 2012 aus Hückelhoven. Die Techniken hat er von seinem Vater gelernt, der sein Berufsleben im Bau verbracht hat. Neben Bodenbelägen gehören Trockenbau, Tapezier-, Maler- und Putzarbeiten zum Betrieb, was bei einem Bodenwechsel hilft: Sockelleiste, Wandanschluss und Ausbesserung kommen aus einer Hand.

Ein Ansprechpartner Aufmaß, Untergrund und Verlegung in einer Hand
Angrenzende Gewerke Sockel, Wandanschluss und Ausbesserung ohne zweite Firma
Auswahl mit Muster Entscheidung im eigenen Licht statt im Ausstellungsraum

Wegberg und die Nachbarschaft

Wegberg liegt im Kreis Heinsberg, und der Kreis ist unser Einsatzgebiet. Für eine Wohnung in Wegberg-Mitte, ein Haus in Beeck oder in Rath-Anhoven ist der Weg derselbe kurze.

  • Wegberg
  • Heinsberg
  • Hückelhoven
  • Erkelenz
  • Geilenkirchen
  • Wassenberg
  • Übach-Palenberg
  • Gangelt
  • Selfkant
  • Waldfeucht
Abschnitt 09Fragen

Was vor einem Bodenwechsel meistens gefragt wird

Antworten auf das, was in fast jedem ersten Gespräch vorkommt.

Nicht immer. Fliesen und fest sitzende Beläge können als Untergrund dienen, wenn sie eben, trocken und tragfähig sind. Teppich, lose Beläge und alles, was federt, kommt heraus. Was in Ihrem Fall gilt, zeigt das Aufmaß.

Am besten leiten dünne, verklebte Beläge: Designbelag aus Vinyl und Mehrschichtparkett. Laminat und Teppichboden gehen ebenfalls, wenn der Aufbau darauf abgestimmt ist. Massivholz und Kork dämmen stärker und werden nur nach Rücksprache eingesetzt.

Im Verzeichnis ist der Designbelag aus Vinyl der Eintrag, der Spritzwasser und häufiges Wischen verträgt. In der Küche kommt es zusätzlich auf die Anschlüsse an Spüle und Geräte an, im Bad auf die Randabdichtung.

Das hängt am Untergrund, nicht am Belag. Muss gespachtelt und grundiert werden, kommen Trockenzeiten dazu, die sich nicht abkürzen lassen. Beim Aufmaß sagen wir Ihnen, womit Sie rechnen müssen, bevor Sie Möbel einlagern.

Das ist möglich. Sinnvoll ist es, die Wahl vorher gemeinsam durchzugehen, damit Nutzschicht, Verlegeart und Untergrund zusammenpassen. Wer den falschen Aufbau kauft, spart am Material und zahlt bei der Vorbereitung drauf.

Ja. Wichtig ist, dass die Zustimmung des Eigentümers vorliegt und geklärt ist, ob der Boden bei Auszug bleiben darf. Für Trittschall in Mehrfamilienhäusern gibt es Aufbauten, die das mitbringen.